Apple-Preiserhöhung 2026: Welche Geräte werden teurer? (Und wie du trotzdem sparen kannst)
von Vanessa Ricca, am 01.07.2026Apple hat offiziell eine deutliche Preiserhöhung für mehrere seiner Produkte angekündigt. Zahlreiche MacBook-, iPad- und Mac-Modelle sowie weitere Apple-Geräte sind jetzt deutlich teurer. Je nach Produkt sind die Preise um bis zu 25 % gestiegen – bei manchen Geräten macht das mehrere hundert Euro mehr aus. (Axios)
Warum hat Apple die Preise erhöht? Welche Apple-Produkte sind betroffen? Und müssen sich iPhone-Käufer auch auf höhere Preise einstellen, oder sind Apples Smartphones vorerst sicher?
In diesem Guide erklären wir dir, warum Apple die Preise erhöht hat, welche Produkte betroffen sind, ob iPhones als Nächstes dran sein könnten, und wie du trotzdem hunderte Euro bei deinem nächsten Apple-Gerät sparen kannst.
Welche Apple-Produkte werden teurer?
Apple hat offiziell die Preise für einen großen Teil seiner Hardware-Palette erhöht. Je nach Modell sind die Preise um 15–25 % gestiegen, bei manchen Premium-Konfigurationen kostet es mehrere hundert Euro mehr als vorher. Am stärksten betroffen sind MacBook Air, MacBook Pro, iPad Air und iPad Pro, aber auch einige Desktop-Macs und andere Apple-Produkte sind teurer geworden.
Die gute Nachricht: iPhone, Apple Watch und AirPods sind vorerst nicht betroffen. Apple hat allerdings angedeutet, dass weitere Preiserhöhungen in Zukunft nicht ausgeschlossen sind – jetzt ist also ein guter Zeitpunkt zum Kaufen, wenn du sowieso ein Upgrade geplant hast.
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Apple-Preiserhöhungen auf einen Blick
| Produkt | Bisheriger Preis | Neuer Preis |
|---|---|---|
| MacBook Air | ab 1.099 € | ab 1.299 € |
| MacBook Neo | ab 699 € | ab 799 € |
| MacBook Pro | ab 1.699 € | ab 1.999 € |
| Mac mini | ab 699 € | ab 799 € |
| Mac Studio | ab 1.999 € | ab 2.499 € |
| iPad | ab 379 € | ab 499 € |
| iPad Air | ab 599 € | ab 749 € |
| iPad Pro | ab 999 € | ab 1.199 € |
| HomePod mini | ab 99 € | ab 129 € |
| Vision Pro | ab 3.499 € | ab 3.699 € |
Bei höheren Speicherkonfigurationen fällt der Anstieg noch deutlicher aus, besonders bei MacBook Pro und Mac Studio: Manche Modelle kosten jetzt mehrere hundert – teils über tausend – Euro mehr als vorher.
Warum erhöht Apple die Preise?
Die Preiserhöhungen stehen nicht im Zusammenhang mit neuen Produkteinführungen oder zusätzlichen Funktionen. Laut Apple sind sie das Ergebnis drastisch gestiegener Kosten für Speicher- und Arbeitsspeicherchips.
Der größte Treiber hinter diesen steigenden Kosten ist der globale KI-Boom.
Unternehmen wie OpenAI, Microsoft, Google, Meta und Amazon investieren Milliarden in neue KI-Rechenzentren und kaufen riesige Mengen an RAM- und Speicherchips. Diese gestiegene Nachfrage hat die Bauteilpreise in der gesamten Tech-Branche deutlich nach oben getrieben – selbst Apple kann die zusätzlichen Kosten nicht mehr auffangen.
Werden iPhones auch teurer?
Vorerst nicht.
Apple hat bestätigt, dass die aktuellen Preiserhöhungen nur Macs, iPads und einzelne andere Produktkategorien betreffen. Die aktuellen iPhone-Preise bleiben unverändert.
Viele Branchenanalysten gehen jedoch davon aus, dass die kommende iPhone-18-Serie ebenfalls teurer werden könnte. Da iPhones immer mehr RAM und schnelleren Speicher benötigen – vor allem für neue KI-Funktionen wie Apple Intelligence –, dürften sie demselben Kostendruck ausgesetzt sein wie der Rest von Apples Hardware-Portfolio. Bleiben die Speicherpreise hoch, könnten iPhone-Preise irgendwann nachziehen.
Wie du trotz Apples Preiserhöhungen sparen kannst
Nur weil neue Apple-Geräte teurer werden, heißt das nicht, dass du mehr zahlen musst.
Eine der einfachsten Möglichkeiten zu sparen: ein refurbished Apple-Gerät wählen.
Professionell erneuerte MacBooks, iPads, iPhones und mehr werden gründlich getestet, professionell gereinigt und in einen voll funktionsfähigen Zustand zurückversetzt, bevor sie mit mindestens 12 Monaten Garantie und 30 Tagen Geld zurück verkauft werden. Und das Beste: Sie kosten oft bis zu 40 % weniger als ein Neukauf.
Jetzt, wo Apple seine Verkaufspreise offiziell erhöht hat, bieten refurbished Geräte noch mehr Mehrwert. Wenn du nicht unbedingt das neueste Modell brauchst, bekommst du fast dieselbe Nutzererfahrung und sparst dabei hunderte Euro.
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Was uns Apples aktuelle Preiserhöhungen zeigen
Bei Apples aktuellen Preiserhöhungen geht es um mehr als nur höhere Kosten für ein neues MacBook oder iPad.
Sie zeigen, wie abhängig die gesamte Technologiebranche von begrenzten Ressourcen geworden ist. Speicherchips, seltene Materialien und Fertigungskapazitäten sind begrenzt, und der rasante Ausbau der KI-Infrastruktur setzt globale Lieferketten unter beispiellosen Druck.
Vielleicht ist das auch eine Erinnerung daran, unseren Umgang mit Technologie zu überdenken.
Müssen wir wirklich jedes Jahr einwandfrei funktionierende Geräte ersetzen? Oder wäre es sinnvoller, sie länger zu nutzen, sie wenn möglich zu reparieren und ihnen ein zweites Leben zu geben?
Eine Kreislaufwirtschaft bedeutet nicht, auf Innovation zu verzichten – sie bedeutet, die Ressourcen, die wir schon haben, klüger zu nutzen. Jedes refurbished Gerät verlängert die Lebensdauer hochwertiger Technologie, reduziert Elektroschrott und spart wertvolle Rohstoffe, ganz ohne Kompromisse bei der Leistung.
Die aktuellen Apple-Preiserhöhungen erinnern uns einmal mehr daran, dass Technologie nicht aus unbegrenzten Ressourcen entsteht. Ein refurbished Gerät zu wählen, spart nicht nur Geld – es ist auch eine nachhaltigere Art, die Technologie zu nutzen, die du liebst.
Fazit
Apples Preiserhöhungen 2026 markieren einen deutlichen Wendepunkt. Erstmals räumt das Unternehmen ein, dass selbst Apple die stark steigenden Kosten für Speicherchips und andere Schlüsselkomponenten nicht mehr auffangen kann. Macs und iPads sind jetzt deutlich teurer, während iPhones – vorerst – ungeschoren davonkommen.
Wer sich ein Apple-Gerät zulegen möchte, sollte jetzt umso klüger einkaufen. Während die offiziellen Verkaufspreise weiter steigen, bleiben hochwertige refurbished Apple-Geräte eine erschwingliche Alternative, die außerdem die Lebensdauer wertvoller Technologie verlängert und eine Kreislaufwirtschaft unterstützt.
TL;DR
- Apple hat offiziell die Preise für viele MacBooks, iPads und Macs um bis zu 25 % erhöht.
- iPhones sind vorerst nicht betroffen, weitere Preiserhöhungen sind aber möglich.
- Der Hauptgrund ist der globale KI-getriebene Anstieg der Nachfrage nach Speicher- und Arbeitsspeicherchips.
- Ein refurbished Apple-Gerät zu kaufen bleibt eine der besten Möglichkeiten, Geld zu sparen, ohne bei der Qualität Abstriche zu machen.
- Die aktuellen Preiserhöhungen erinnern uns außerdem daran, dass unsere technologischen Ressourcen begrenzt sind – und dass Geräte länger zu nutzen sowohl deinem Geldbeutel als auch dem Planeten zugutekommt.
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